Familie van Sluis macht seit 2012 campingurlaub mit dem Shelter

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Was macht den Shelter für uns so einzigartig?

Angefangen haben wir mit dem Camping um 1970 herum, immer mit dem Zelt, entweder auf dem Motorrad oder auf dem Fahrrad. Wir sind immer viel mit dem Zelt herumgezogen, 5 bis 10 Campingplätze (oder mehr) in einem Urlaub waren und sind für uns normal. Nach und nach entwickelte sich bei uns das Gefühl, dass bei einem Zelturlaub doch eine andere Atmosphäre aufkommt als in einem Wohnwagen. Als wir dann vor 2 Jahren doch beschlossen, auf einen Wohnwagen umzusteigen, war es uns sehr wichtig, diese Atmosphäre und das Gefühl zu erhalten, also kein weißes Riesenteil hinter dem Auto. Der Gedanke war auch, wenn wir uns bei einem Zelturlaub mit einer sehr begrenzten Ausrüstung und einem kleinen oder nicht allzu großen Zelt, das sich einfach auf- und abbauen lässt (De Waard Albatros Junior und Hilleberg Stallon GT) wohlfühlen, dann müsste sich das mit einem Wohnwagen nicht unbedingt ändern. Einen Faltwohnwagen wollten wir auf keinen Fall. Wer in einem Zelt schlafen möchte – der sollte auch in einem richtigen Zelt schlafen.

Warum ein Shelter?

Von allem was wir uns angesehen haben, war der Shelter absolut einzigartig. Sehr basic, und genau das wollten wir uns erhalten. Von allen Wohnwagen vermittelt der Shelter eigentlich noch am besten dieses “Zeltgefühl”. Dieses Gefühl wird für uns noch verstärkt durch das De Waard-Vordach, denn auch hier gilt, wenn man mit einem Zelt mit Vordach glücklich und zufrieden ist, warum sollte man bei einem Wohnwagen dann plötzlich ein Vorzelt und ein Vordach brauchen? Was beim Shelter besonders auffällt, ist “die Kunst des Weglassens”. Man kann es auch anders sagen: “Alles, was zuhause bleibt, steht nicht im Wege”. Alles Notwendige ist dabei. Mehr wäre nur Ballast. Wir wollten auch keine eingebaute Heizung haben. Der Vorteil ist, dass man auch an Stellen stehen kann, die man mit einem größeren Wohnwagen nie erreichen würde. Dies sind häufig die schönsten Stellen auf Campingplätzen. Wir haben immer eine Gaslampe dabei, damit wir auch einen Stellplatz ohne Stromanschluss wählen können. Denn wir sind uns einig: Eine schöne Stelle ist wichtiger als ein Stromanschluss. Was sicherlich auch eine Rolle bei unserer Entscheidung gespielt hat, ist die Ausführung bzw. Ausstattung. Im Vergleich zu den meisten anderen Wohnwagen sieht der Shelter von innen einfach angenehm frisch und fröhlich aus. Und gerade weil so wenig darin steht, hat man richtig viel Platz.
Das Fahren mit dem Shelter ist völlig entspannt. Natürlich merkt man, dass man mit einem Anhänger unterwegs ist. Aber die Kombination mit unserem Peugeot 308SW mit seinem 110 PS Motor ist einfach perfekt. Ein super Gewichtsverhältnis und sehr viel Reserve beim Fahren, z.B. zum Überholen oder auf steil ansteigenden Straßen. Wir müssen uns nie Sorgen machen, ob das Auto das schafft und nicht zu schwer belastet wird – das empfinde ich als eine ungemeine Erleichterung.

Wo wir schon waren und was wir so alles erlebt haben?!

Wir standen schon ein paar Mal auf Campingplätzen in den Niederlanden, im ersten Jahr (2012) sind wir aber auch nach Skandinavien gefahren. Über Deutschland und Dänemark bis Mitte Schweden. Von dort aus per Fähre nach Norwegen in Höhe von Trondheim und dann wieder langsam zurück in die Heimat. Insgesamt haben wir ungefähr 4500 km zurückgelegt. Wir standen auf 12 unterschiedlichen Campingplätzen. Unser spannendstes Erlebnis war eine Strecke mitten in Schweden, auf der die Straße (auf der Karte einfach als durchgehende Strecke angegeben) plötzlich ein Schotterweg wurde. Der Weg war zwar ordentlich geebnet, aber an manchen Stellen waren doch Löcher, die durch den Regen im Laufe der Zeit entstanden sind. Das wurde eine ziemlich spannende Slalomfahrt. Und zu unserem “Glück” war diese Strecke nur etwa 40 Kilometer lang!!!

2013 waren wir in Frankreich. Normandie, Bretagne und die Loire-Region. Dieses Jahr sind wir etwa 4500 km gefahren, etwa 3000 davon mit dem Wohnwagen. Das seltsamste Erlebnis in diesem Jahr war, als uns das Navigationssystem auf einen Waldweg führte. Das war schon ein Problem. Normalerweise hab ich keinerlei Probleme damit, rückwärts zu fahren, aber diesmal mussten wir doch wirklich den Anhänger abkuppeln, das Auto wenden, den Wohnwagen wenden und dann wieder ankuppeln.

Im nächsten Urlaub würden wir gerne einen ganzen Monat nach England und Schottland fahren, vom Süden bis zum Norden und wieder zurück. Das bedeutet natürlich auch etliche Kilometer und Zwischenstationen. Obwohl ich im Herzen immer ein echter Zelt-Fan bleiben werde, ist der Shelter insgesamt einfach eine tolle Sache. Den geben wir nicht mehr her!

Familie Van Sluis

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